Norddeutsche Meisterschaft D/E 2013

21. September 2013

In Lübtheen fand dieses Jahr die Norddeutsche Meisterschaft für die D- und E-Jugend statt. Das ist insbesondere für die Jüngeren eine größere Herausforderung. Sechs Karower stellten sich dieser mit einem beachtlichen Ergebnis: Sie holten Bronze in der Mannschaftswertung. Zu den Einzelergebnissen:

 


Tristan Reinke, 25kg, 2 Niederlagen, Platz 12

Im ersten Kampf gegen den Luftfahrter Aodhan Lyons liesTristan eine gute Chance zum KH ungenutzt und seine Beine ungedeckt. Also holte Aodhan den Sieg nach Punkten. Im Gegensatz zum zweiten Kampf in der stark besetzten Geweichtsklasse also keine Schulterniederlage.

Till Baldauf, 25kg, 3 Siege, 1 Niederlage, Platz 1

Zu den ersten beiden Schultersiegen ist nicht viel zu sagen: Souveräne Kämpfe ohne eine einzige Wertung abzugeben. Toll! Im Kampf gegen Aodhan, dem auch Tristan den Sieg nicht schenkte, verlor Till 2 Punkte- holte aber 11 und den Schultersieg! Besonders daran war, dass die Verteidigung gegen Aodhans Kopfhüftwurf erst wenige Trainingseinheiten zuvor erlernt wurde- aber gleich von Nutzen war. Ein seltener gesehener Schulterschwung führte dann ins Finale. Dieses war so dramatisch, dass es in der Halle recht still war während des Kampfes: Sijad Evloev (25:00!) vom Hamburger SC Roland war für Till eine starke Herausforderung. Es gab einige für Sijad gefährliche Situationen, aber dieser gönnte Till nicht eine Wertung. So sammelte Till am Ende seine Nerven ein und holte sich verdient Silber.

Jonas Dittmer, 31kg, 2 Siege, 2 Niederlagen, Platz 5

Dass Jonas trotz schwerer Übelkeit angetreten ist, verdient großen Respekt. Der ältere Evloev mit Vornamen Hisir demotivierte Jonas gleich nach Anpfiff mit einer beherzten Aktion. Der Kampf bestand aus wechselseitigen Beinangriffen und erfolgreichen Abwehrmaßnahmen mit einer technischen Niederlage für Jonas. Dafür dann ein hart erkämpfter Schultersieg gegen Ruslan Zwetzig vom Lüneburger SV. Der nächste Kampf ging wieder verloren, wobei beachtenswert ist, dass Jonas seine Gefühlsausbrüche immer mehr unter Kontrolle bringen kann. Im Finale dann eine Aufholjagd aus 8:3 Rückstand gegen Khalid Jahaswan vom RV Lübtheen. Dank seiner Wut glückte ein Kopfhüftwurf und führte zum Schultersieg mit abschließendem Punktestand von 9:10.

Max Dittmer, 38kg, 4 Siege, Platz 1

Jammern auf hohem Niveau: Während Max im zweiten Kampf einem KH einfach standhielt, aber leider nicht verwandeln konnte, war seine Brustquetsche einfach zu inkonsequent. Erst ein viertel Kopfhüftwurf oder etwas in der Art, führte zum Sieg über den Lübtheener Leon Hahn. Im Vorfinalkampf dann erst ein sehr unbewegter zeitlupenartiger Kampf in dem einige Situationen kritisch für Max waren. Dank der unbändigen Kraft reichte es trotzdem zum Schultersieg über Max Marten Lüttge vom SV Warnemünde. Das Finale gegen seinen Trainingspartner bleibt hier unbeschrieben.

Ansgar Reinke, 38kg, 3 Siege, 1 Niederlage, Platz 2

Ansgar ringt immer besser und so ist die einzige Niederlage gegen seinen Trainingspartner leicht zu verschmerzen. Bei Ansgars Kämpfen ist immer wieder zu sehen, dass er viel probiert aber kaum etwas richtig anpackt. Zwar waren die beiden Beinausheber im ersten Kampf genug, um Punkte zu holen, aber es fehlte der Hüftstoß und damit der Schmackes. Also auch hier ist die Kritik eigentlich nur Lob. Technische Vorteile in Zukunft weiter erarbeiten, aber dann auch durchziehen!

Niklas Nartschik, 42kg, 3 Siege, 1 Niederlage, Platz 2

Dass Niklas ausgerechnet zu Beginn auf den späteren Erstplatzeierten Yusup Usupov vom Lüneburger SV treffen musste, scheint ihn nicht allzu demotiviert zu haben, denn er kämpfte bis zum Schluss. Etwas ideenlos ging er dabei zwei Rollen nach, konnte eine Zange erarbeiten und Beinangriffe abwehren. Nach Ablauf der Kampfzeit hatte sein Gegner mehr Punkte. Im weiteren Verlauf dominierte Niklas alle seine Gegner (wenn sie sich ihm stellten). Insbesondere im Finalkampf rang er Joshua Fritsche vom RC Cottbus gnadenlos nieder und legte ihn mit einer Zange auf die Schultern. Spitze!

 

 A. Baldauf

 

 

Vielen Dank an Familie Dittmer für die Fotos.

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